Faszinierendes Triest im Herbst

LiterNatur: Triest als Literatur- und Naturparadies

19.23. Oktober 2017

Triest (Italien)

Leitung: Christine Eggenberg, Markus Wieser, Sabine Tschäppeler, Stefan Eggenberg

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Schnecklinge, Helmlinge & Zärtlinge

Fremdgehen IV: Botanik & Mykologie im Haslital

8.9. Oktober 2017

Haslital (BE)

Leitung: Guido Bieri, Nicolas Küffer

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Florenreich Capensis: Traumhafte Frühlingsflora

Ixia, Spiloxene und Gazania: Zwischen Renosterveld und Fynbos

14.30. September 2017
Anmeldeschluss: 5. März 2017

Kapland (Südafrika)

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Gemütlich Botanisieren mit Matterhornblick

«AHV-Tour» am Gornergrat

1. Datum: 3.4. August 2017
2. Datum: 10.11. August 2017

Zermatt (VS)

Leitung: Adrian Möhl

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Zwischendurch mal auch fast wolkenfrei: das Matterhorn Blüht hübsch und leuchtend gelb: das Raue Schutt-Milchraut (Leontodon hispidus subsp. pseudocrispus) Hier ist der Name Programm: die Gletscher-Edelraute (Artemisia glacialis) mit Gornergletscher Der Stein-Klee (Trifolium saxatile) wächst ganz unscheinbar vor dem Hotel und ist dennoch eine grosse botanische Spezialität Schmalblättriger Igelkolben (Sparganium angustifolium) am Riffelseeli Bei der zweiten Durchführung machte das Wetter Kapriolen – und sorgte zum Teil für spektakuläre Stimmungen Trost fürs kalte Wetter der zweiten Gruppe: Italienisches Leinkraut (Linaria angustissima) in Vollblüte Erfreut mit einer zweiten Blüte: Monte-Baldo-Anemone (Anemone baldensis) Verzücken auch den eingefleischten Botaniker immer wieder: Edelweiss (Leontopodium alpinum) am Gornergletscher Das Objekt der Begierde: Die Niedrige Rapunzel, Phyteuma humile, mit passendem Hintergrund

Feuerlilien und Glimmerschiefer im Val Piora

Fremdgehen III: Alpine Ökologie im Nordtessin

11.14. Juli 2017

Val Piora (TI)

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Die Alpenaster (Aster alpinus) ist im Pioratal häufig zu sehen Die seltene Alpen-Akelei (Aquilegia alpina) ist eine besondere Zierde der Zwergstrauchheiden und alpinen Rasen Die Lärchenblättrige Miere (Minuartia laricifolia) bewohnt die Silikatfelsen der tieferen Lagen des Pioratals Geologisch sorgt das Tal der Piora immer wieder für Überraschungen Das seltene Rote Männertreu (Nigritella rubra) ist auf den kalziumhaltigen Hängen immer wieder anzutreffen Glimmerschiefer glitzert wunderbar in der Julisonne Feuerlilie (Lilium bulbiferum subsp. croceum) mit Ritomsee und Leventina im Hintergrund Das Kleine Alpenglöckchen (Soldanella pusilla) blüht üppig in den Schneetälchen Norwegisches Ruhrkraut (Gnaphalium norvegicum) hat breite Silberblätter und dunkle Hüllblätter Besonders farbige Familie: die Schmetterlingblütler, hier mit Trifolium alpinum und Lotus alpinus

Leukersonne, Wermut und Bienenfresser

Fremdgehen II: Botanik & Zoologie in der Gegend von Leuk

7.9. Juni 2017

Leuk (VS)

Leitung: Adrian Möhl, Ralph Imstepf

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Astragalus onobrychis, der Esparsetten-Tragant, sorgt für Farbtupfer am Wegrand Blick auf das Rhonetal mit dem Pfynwald Das Federgras (Stipa pennata) flattert in der Walliser Felsensteppe Der Pfynwald beherbergt so manchen hübschen Weiher: Hier dominiert am Ufer das Sägeried (Cladium mariscus) Der seltene Blasenstrauch (Colutea arborea) hat nicht nur besondere Früchte, sondern ist auch Futterpflanze eines seltenen Bläulings Etwas unheimlich ist sie schon, die Wand aus 40 000 Schädeln in der Kirche Leuk Im Rottensand finden sich zahlreiche spannende Arten, sowohl aus der Pflanzen- als auch aus der Tierwelt Im Wallis noch hie und da zu sehen, in der übrigen Schweiz sehr selten: der Acker-Rittersporn (Consolida regalis) Als lachsfarben bezeichnet man die Blüten der Sand-Esparsette (Onobrychis arenaria) Ralph ist nicht nur ein ausgezeichneter Kenner der Tierwelt um Leuk, sondern auch ein perfekter Schlangenbändiger

Insubrische Flora und Vegetation am Monte Baldo

Schweizerische Botanische Gesellschaft (organisiert von Botanikreisen)

30. Mai3. Juni 2017

Monte Baldo (Italien)

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Bleibt ein Star der Südalpen: Saxifraga arachnoidea Das Südliche Mariengras (Hierochloë australis) blüht ganz besonders attraktiv Der Felsenseidelbast (Daphne petraea) gehört zu den seltenen Endemiten der Südalpen Elegante Orchidee mit Bocksgeruch: die Adriatische Riemenzunge (Himantoglossum adriaticum) Gibt es in der Schweiz leider nicht: das Schopfige Läusekraut (Pedicularis comosa) Immer wieder ein Augenschmaus: das Knollige Mädesüss (Filipendula vulgaris) König der Lamiaceae: der Nesselkönig (Lamium orvala) Pfingstrosen (Paeonia officinalis) blühten scharenweise an den Hängen des Monte Baldo Rar, rarer, am rarsten ... Ein sehr seltener Endemit: Moehringia markgrafii Schön wie der Berg, nach dem sie benannt ist: Monte-Baldo-Segge (Carex baldensis)

Das Wunder von Westhalten

Trockenes Elsass – Im Regenschatten der Vogesen

22.24. Mai 2017

Elsass (Frankreich)

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Hummel-Ragwurz (Ophrys holosericea) Apennin-Sonnenröschen (Helianthemum appeninum) Falzblume (Micropus erectus) Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum) Diptam (Dictamnus albus) Graues Fingerkraut (Potentilla inclinata) Knollige Kratzdistel (Cirsium tuberosum) Gelbes Alpen-Stiefmütterchen (Viola lutea) Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense) Weisse Kuhschelle (Pulsatilla alba)

Blüemli in Züri

Urbane Floren VII: was zwischen Limmatquai und Langstrasse blüht

11.12. Mai 2017

Stadt Zürich

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Anderswo selten, bei der Hardbrücke aber häufig: Bauhins Habichtskraut (Hieracium bauhinii) Der Berg-Ehrenpreis (Veronica montana) auf dem Üetliberg Die Gurkenmagnolie (Magnolia acuminata) mit ihren ungewöhnlichen grünen Blüten Die Zürcher Palme gehört nicht zu den Arecaceae Exotische Pflanzenwelt im Botanischen Garten: Gunnera tinctoria in Frühlingstracht Fühlt sich im Stadtklima wohl: die Ackerröte (Sherardia arvensis) Nicht nur Berg der Glockenblumen: Der Üetliberg verführt auch mit schöner Aussicht und einem Blick in die Vergangenheit Stadt der Banken und der Bänke: Das weiss auch der Hecken-Kälberkropf (Chaerophyllum temulum) zu schätzen Stadt der Buchen: Fagus sylvatica begegnet uns immer wieder auf dem Stadtrundgang Totholz ist in der Stadt selten und deshalb wervoll: Zürich gibt sich vorbildlich

Frühlingserwachen im Tessin

Fremdgehen I: Botanik & Kulinarik

13.15. März 2017

Tessin

Leitung: Adrian Möhl, Meret Bissegger

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Alle Jahre wieder ein Gedicht im Frühlingswald: Die Hundszahnlilie (Erythronium dens-canis) Bei Malvaglia befindet sich wohl einer der speziellsten Weinberge der Schweiz: Gebaut in einen uralten Felssturz Sauber gesammelt ist die halbe Arbeit schon erledigt Einer fürs Auge und nicht für den Teller: Helleborus viridis Prächtige Monokultur: Die Acker-Taubnessel (Lamium purpureum) dominiert stellenweise Reiche Beute frisch gerüstet und gewaschen Frühlingssalat, ganz selbst gesammelt: Eignet sich auch für vegetative Bestimmungsübungen Buffet eröffnet: Auf die Plätze, fertig, los! Prominent im Bild sind Hemerocallis fulva, Capsella bursa-pastoris, Daucus carota, Allium vineale, Taraxacum officinale und viele mehr Der Beweis, dass ein Blaustern nicht immer blau ist: Unübliche Form von Scilla bifolia Zwar essbar, aber viel zu selten: Das Grüne Täschelkraut (Thlaspi virens)