Bloemen uit Amsterdam

Urbane Floren V: Mehr als Tulpen! Stadtflora Amsterdam

21.26. September 2015

Amsterdam (Niederlande)

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Als Einstieg: Botanisieren im wilden Vondelpark Blumen unromantisch: die Auktion in Aalsmeer in den frühen Morgenstunden Das Dünen-Greiskraut (Senecio jacobea subsp. dunensis) im Nationalpark Kennemerland Der Kambrische Scheinmohn (Mecanopsis cambrica) im Begijnhof Farbenspiel am grössten Blumenmarkt der Welt: FloraHolland Die Blaue Passionsblume (Passiflora caerulea) stammt aus dem nördlichen Argentinien und gedeiht in Amsterdams Strassen prächtig Grachtenrandbotanik Kunst ganz botanisch: Zeger Reyers Installation in der Mediamatic Wolffia arrhiza, die Zwergwasserlinse, gilt als die kleinste Blütenpflanze der Welt Sonnengruss mit trüben Wolken: Wurmsalat (Picris echioides) am Seeufer

Vogelfuss & Vogesenhügel

Oberrheinische Tiefebene: Botanisieren im Grenzbereich

2.4. September 2015

Vogesen (Frankreich)

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Die emblematische Art der Exkursion: der Vogelfuss (Ornithopus perpusillus) Schöner Fund in der Rastatter Au: das blühende Schlammkraut (Limosella aquatica) Morgenstimmung am Etang de Hanau In der Schweiz sehr selten, in den Vogesen immer mal wieder zu sehen: die Schwarze Flockenblume (Centaurea nemoralis) Eine Besonderheit der Binnendünen: Armeria maritima subsp. elongata Der Wasserfarn (Azolla filiculoides) ist bei uns nur selten zu sehen und stammt aus tropischen Gefilden Das zarte Acker-Gipskraut (Gypsophila muralis) Das grosse Flohkraut (Pulicaria dysenterica) ist in den Vogesen noch häufig zu finden Besticht im Herbst mit schönem Blau: das Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata) Auffällige Blätter: der Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)

Wo alles beginnt ...

Alpine Vegetation und Auen am wilden Vorderrhein

27.29. Juli 2015

Surselva (GR)

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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An der Rheinquelle angekommen – der Tomasee oder Lai da Tuma gilt als offizielle Quelle des Rheins Das Schwefelgelbe oder Weissliche Habichtskaut (Hieracium intybaceum) ist typischerweise im Urgestein zu finden Dürfte ruhig öfter beim Nationalen Datenzentrum Info Flora gemeldet werden: Leontodon hispidus subsp. hyoseroides Eine spätblühende Orchideenart – das Netzblatt (Goodyera repens) Imposant ist sie, die Rheinschlucht oder Ruinalta bei Versam In der Schweiz ist der Wiesen-Schachtelhalm (Equisetum pratense) selten – vielleicht wird er aber auch oft übersehen Schatzsuche im Auensand am Vorderrhein Spätsommerstimmung am Jungen Rhein mit Schmalblättrigem Weidenröschen (Epilobium angustifolium) Wegwartenschlafplatz für Wildbienen – schaut ganz gemütlich aus ... Zartes Gelb im dunklen Auensand: die Französische Rampe (Nasturtium gallicum)

Edelweiss & Matterhorn

Alpine Flora der Zentralalpen: Zermatt kurz & bündig

8.9. Juli 2015

Zermatt

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Das Doldentraubige Täschelkraut (Thlaspi rotundifolium subsp. corymbosum) ist die seltene Unterart des sonst weit verbreiteten Rundblättrigen Täschelkraut (Thlaspi rotundifolum s.str.) Die Mont-Cenis-Glockenblume (Campanula cenisia): eine fragile Schönheit im Grobschutt Die Piemonteser Kugelblumen-Rapunzel (Phyteuma globularifolium subsp. pedemontanum) Für das Birngrün (Orthilia secunda) geht es nicht ohne Pilzpartner (Mykorrhiza) 'Horu' mit Schleichers Enzian (Gentiana schleicheri) Immer hübsch frisiert: die Gletscher-Nelkenwurz (Geum reptans) Jacquins Binse (Juncus jacquinii) ist die vielleicht attraktivste Binse der Alpen Selten schön: Schleichers Enzian (Gentiana schleicheri) So unscheinbar er scheinen mag: Der Stein-Klee (Trifolium saxatile) ist eine echte Rarität Vorpremiere zum Matterhornjubiläum – ganz exklusiv für Botanikreisen

Der Kaukasische Florenkreis

Armenien: Steppen und Wildtulpen zwischen Orient und Okzident

16.27. Juni 2015

Eriwan (Armenien)

Leitung: Adrian Möhl, Anna Asatrjan, Nicolas Küffer, Stefan Eggenberg

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Kaukasische Alpenrose (Rhododendron caucasicum) Rhynchocoris orientalis Stachys lavandulifolia Sedum sempervivoides Armenische Lilie (Lilium armenum) Michauxia laevigata Moschus-Silberscharte (Jurinea moschus) Meerträubel (Ephedra sp.) Prophetenblume (Aipyanthus pulcher) Die hängenden Gärten von  Amberd

Schwertlilienfelder am Alten Rhein

Dem Rhein entlang: Pfeifengraswiesen bei Bregenz

27.28. Mai 2015

Bodensee

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Die Acker-Wittwenblume (Knautia arvensis) verschönert den Hochwasserdamm besonders im Mai und Juni Die Zweizeilige Segge (Carex disticha) mit kuh-lem Hintergrund Eine erfreuliche Entdeckung - Saxifraga granulata ziert die Autobahnwälle bei Rheineck Für Schoenoplectus tabaermontani geht manch einer weit durchs Wasser Hochwasser am Bodensee – es freut die Unken! Iris sibirica – der unschlagbare Star der Exkursion Manch einer ist ob ihr ins Seggenfieber geraten – die wunderschöne Carex tomentosa Morgenstimmung an der Dornbirner Ach – ideale Zeit  zum Bestimmen von Salix-Arten Schöner als in den Speichewiesen kann man das Molinion wohl nicht antreffen … Vergällter Biergenuss – über Hopfen (Humulus lupulus) will man(n) nicht alles wissen …

Aegates – Blumenmeer im blauen Meer

Mittelmeerflora im Frühling: Ägadische Inseln

13.21. April 2015

Sizilien (Italien)

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Die Strandringelblume (Calendula maritima) ist ein enger Endemit Westsiziliens – und Rendez-vous Platz für allerlei Insekten Bertholonis Ragwurz (Ophyrs bertholonii) ist sicher eine besonders attraktive Orchidee Die Sternanemone (Anemone hortensis) ist auf den Ägadischen Inseln immer wieder präsent Der Sandbewohnende Natternkopf (Echium sabulicola) hat kleinere und behaartere Blüten als der häufige Wegerichblättrige Natternkopf Verzaubern jedes Jahr aufs Neue – Ringelblumenfelder auf Marettimo (Calendula suffruticosa) Tartonrairas Spatzenzunge (Thymelaea tartonraira) ist nicht nur sehr selten, sondern auch äusserst hübsch anzuschauen Orchis italica mit Monte Cofano im Hintergrund Malteserschwamm (Cynomorium coccineum) und Halophytenvegetation in den Salinen von Trapani Erica sicula, die Sizilianische Heide, ist nicht nur eine biogeografische Besonderheit, sondern auch eine prächtige Pflanze Eine zarte Schönheit – Crupina crupinastrum ist eine delikate Asteraceae

Unter dem Regenbogen

Seminar: Die Schwertliliengewächse (Iridaceae)

1. Datum: 27. März 2015
2. Datum: 28. März 2015

Botanischer Garten Bern

Leitung: Adrian Möhl, Nicolas Küffer

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Die Gattung Romulea ist nach dem Gründer von Rom, Romulus, benannt Ein schöner Neophyt aus Nordamerika – Sisyrinchium montanum. In der Thunder Allmend soll er mit Panzern eingeschleppt worden sein In der Schweiz findet sich die Sibirische Schwertlilie besonders in der Nordostschweiz Ixia polystachya am Helderberg Klattia stokoei – eine seltene, verholzte Iridaceae aus dem Kogelberg im Kapland Moraea finden sich im südlichen Afrika in allen Farben und Formen Neomarica ist eine Gattung aus Südamerika und blüht im Orchideenhaus des botanischen Gartens Bern Schwerpunkt der Gattung Romulea ist das Mittelmeergebiet, aber auch das Kapland Patersonia lanata ist eine der wenigen Iridaceen, die in Australien heimisch ist